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Ohne Sonnenlicht gäbe es kein Leben auf der Erde.  Die Sonnenstrahlung und die Bewegung der Erde steuern sowohl die Hell-Dunkel-Abfolge von Tag und Nacht wie auch die Jahreszeiten - und damit zugleich die ver- schiedenen biologischen Prozesse in den Organismen der Menschen, Tiere und Pflanzen.
Seit der Erfindung der Elektrizität im 19. Jahrhundert gibt es von Jahr zu Jahr immer mehr künstliches Licht in unserem Lebensumfeld. In der Öffentlichkeit sind dabei leider die unterschiedlichen - und oft sehr negativen Effekte - von künstlichem Nachtlicht auf Lebewesen und Gesellschaft kaum bekannt. Zudem verursacht der Licht- verbrauch erhebliche Kosten, die in den späteren Nachtstunden meist völlig unnütze Verschwendung darstellen und deren deutliche Reduzierung ein erster wichtiger Schritt der jetzt so viel beschworenen Energiewende wäre. Eine Maßnahme, die zudem
- kaum Investitionen erfordert, sondern (gesamtgesellschaftlich gesehen) gewaltige Kosten einspart
- keinerlei Einschränkung unserer Lebensqualität (incl. Sicherheit) bedeutet [1]
- obendrein wertvolle Naturressourcen für künftige Generationen schont
- vielfältige postive Effekte für den Bio-Rythmus von Mensch und Natur bewirkt
- den natürlich-dunklen Nachthimmel als schützenswertes Kulturgut und als Lebensraum vieler Tiere erhält
- und uns allen die romantische Schönheit und astronomische Beobachtbarkeit des Sternhimmels bewahrt...
                 Doch es geht speziell für uns im strukturschwachen Elbe-Elster-Kreis noch um einen weiteren Aspekt:
während die Ballungsräume in Elektrosmog und nächtlicher Lichterflut versinken - und selbst in den Erholungs- gebieten der Mittel- und Hochgebirge sowie entlang der Küsten immer mehr nächtliche Lichtenergie vergeudet wird - könnten dünn besiedelte Flachlandregionen hier eine Vorreiterrolle spielen. Die Sehnsucht vieler Menschen nach unberührter Natur, sauberer Luft und einem klaren Himmel ist viel größer, als es sich manch Reisebüro vorstellen kann.
Ein Beweis dafür ist u. a. unser jedes Jahr größer und internationaler werdendes Astronomie-Treffen HTT.
Im Westhavelland wurde bereits ein Dark Sky- Park- Projekt auf den Weg gebracht  -  schließen wir uns hier an - und legen wir unser wichtigstes touristisches Kapital in die Waagschale:
die saubere Umwelt in unserer offiziell anerkannten Klimaschutz-Region Elbe-Elster - errichten wir also im wolken-, regen- und nebel-ärmsten Gebiet Deutschlands einen Sternenpark mit attraktivem Internationalen Astronomie- und Naturkundezentrum!

Nachthimmelsgrafik von Mitteleuropa: nur in Teilen der Hochalpen, Südböhmens, Kroatiens und östlich der Elbe gibt es noch guten Sternenhimmel...
[Klick ins Bild zur Großansicht]


 

Ralf Hofner, AstroTeam Elbe-Elster e.V.
Nachthimmels-Analysen der VdS-Fachgruppe DARK SKY

Nachfolgend einige Fisheye-Aufnahmen (unbearbeitete Gesamthimmelsbilder), stets identisch belichtet (f/2.8, ISO 800, 3 min, ohne Nachführung) und immer mit derselben Kamera vom Fgr.-Leiter Dr. Andreas Hänel [ www.lichtverschmutzung.de] aufgenommen. Diese Bilder sind noch nicht von allen interessanten Orten vorhanden, die Fotoserie wird natürlich fortgesetzt und ist sicher eine interessante Ergänzung zu gleichzeitigen SQM-Messungen.
Die obere Bilder-Reihe entstand unter jeweils etwas dunstigen atmosphärischen Bedingungen - die Fotos von Brocken und SW-Brandenburg sogar an einem Tag - innerhalb von 20 Stunden bei gleicher Großwetterlage, insbesondere hoher relativer Luftfeuchtigkeit (über 90%) - hier zeigt sich anschaulich, dass die deutschen (Mittel)-Gebirge durch "unsanften" Tourismus (oder durch sie umgebende Groß- und Mittelstädte) vielerorts merklich lichtverschmutzt sind - und da nutzt dann auch die Höhenlage wenig...
... und gerade bei schlechterer Luft - mit z.B. Dunst + Schleierwolken - wird die Licht-Beeinträchtigung der Nachthimmelsqualität am deutlichsten sichtbar, sind also die verschiedenen Beobachtungsorte qualitativ am besten vergleichbar:                      - Zur vollen Auflösung und für weitere Informationen bitte in die Bilder klicken -

Fisheye_Schwäbische Alp

Fisheye_Brocken

Fisheye SW-Brandenburg
 Der Himmel über der Schwäbischen Alb - bei wohl
 ähnlichen atmosphärischen Bedingungen wie in den
 Fotos rechts daneben und daher gut vergleichbar...
 - im NW sieht man die helle Lichtglocke Stuttgarts.


Der Brocken im Harz, 1.142m ü.NN - Aufhellung des
Horizonts ringsum mit Lichtglocken verschiedener
Städte - merklicher Grauschleier bis zum Zenit.
Das Bild nahm Dr. Hänel auf der Rückfahrt vom HTT
bei gleicher Großwetterlage auf...


 Der Himmel über Südwest-Brandenburg (HTT)
 - ebenfalls mit Wolkenschleiern und feuchter Luft -
 jedoch macht die geringe Bevölk.dichte (im Umkreis
 von 70 km keine Stadt über 50.000 Einw.!) trotzdem
 recht gute Beobachtungsbedingungen möglich.

Fisheye_Pyrenäen

Fisheye_Harz

Fisheye-HTT
 Sternhimmel über Montsec in den Pyrenäen - eines
 der dunkelsten Gebiete Kataloniens - leider mit
 extremer Aufhellung des gesamten Südhorizonts, die
 einem Sternfreund geradezu das Herz bluten läßt...

 Am St. Andreasberg im Harz, 725 m ü.NN, ist die
 Himmels-Aufhellung auch recht markant - möge es
 dem engagierten Verein des STATT gelingen, die
 Situation zu verbessern...

 Das Firmament über dem beantragten Sternenpark
 Westhavelland - dieser gute Flachlandhimmel (in
 W-Brandenburgs) wurde etwa zur gleichen Sternzeit
 wie im links nebenstehenden Bild aufgenommen.

In der Astrofachzeitschrift interstellarum war neulich zu lesen:
"Ein dunkler natürlicher Sternhimmel ist heute selbst im Hochgebirge ... nicht mehr zu erleben" [1]
Die 3 Pünktchen (...) im Zitat beziehen sich auf ein dort gezeigtes Bild vom Schweizer Furkapass, noch gravierender scheint die Situation am Gornergrat zu sein - man klicke bitte - zur Großansicht mit weiteren Informationen - in die nachfolgenden kl. Fotos:
Am Gornergrat
Am Gornergrat
Am Gornergrat
Am Gornergrat
Am Gornergrat

Der 3.135 m ü. NN. liegende Gornergrat im Süden der Schweiz könnte ein Eldorado der europäischen Astronomie sein:
er ist (im Gegensatz zu den anderen hochalpinen Beobachtungsorten) problemlos das ganze Jahr über - da mit der Bahn - erreichbar... und liegt oft über den Wolken (mit ~ 300 Sonnentagen im Jahr und dementsprechend vielen klaren Nächten) ...
... jedoch insbesondere das 120 km entfernte (!!) Mailand projiziert mehr Licht in den Himmel als z.B. bei uns das 3 x größere Berlin (!) und verschlechtert die Qualität des Nachthimmels erheblich. Zudem streuen vor Ort das Berghotel mit zwei (nicht mehr wissenschaftlich tätigen) Sternwarten und nächtliche Wintersport- aktivitäten einiges Weisslicht in die Landschaft  ...mehr  [2],[3]

Der gute Flachlandhimmel in den großstadtfernen Gebieten östlich der Elbe ist also deutlich besser als in vielen Gebirgslagen Mitteleuropas.
Dieser Satz möge von gern im (Hoch)gebirge beobachtenden Sternfreunden bitte nicht falsch interpretiert werden - sondern er ist vor allem für uns (auch gegen- über Dritten) ein wichtiger Aspekt, die Errichtung von lukrativen Sternparks im Flachland zu begründen.


Um jedoch keinen einseitigen - und damit falschen - Eindruck entstehen zu lassen:
es gibt natürlich auch in den Bergen gute Plätze für anspruchsvolle Astronomie, die es - angesichts der jährlich um ca. 5% steigenden Lichtverschmutzung (!) - zu verteidigen lohnt, nachfolgende Fotos zeigen Beispiele hervorragenden Gebirgshimmels - in Mitteleuropa - sowie danach auch von südlichen Gefilden:

Gegenschein im Hunsrück

Beobachtungen auf der Edelweißspitze

 Der Gegenschein am Frühlingshimmel im Hunsrück.
 Gute Beobachtungsbedingungen findet man z.B. in den (Mittel)gebirgslagen v.
 Rhön, Hunsrück, Fichtelgebirge, im südl. Bayrischen Wald sowie in Teilen des
 Allgäus - auch hier sollten "Natuschutzgebiete für Sternlicht" entstehen...


 Besten Hochgebirgshimmel bieten die exponierten österreichischen Standorte
 in den Alpen - das (unbearbeitete Einzel) Bild zeigt einen Beobachtungsabend
 auf der Edelweißspitze am 31. Okt. 2011 - leider sind die Hochalpen nicht ganz-
 jährig nutzbar und meteorologisch oft schwer zu prognostizieren.

Einfach traumhaft - der Sternhimmel im tiefen Süden:
La Palma
Australien
Namibia
Nordchile
La Palma
Australien
Namibia
Nord-Chile

Mit dem Klick in die Vorschaubilder geht es zur Großversion mit weiteren Informationen und Links.

 
Damit wir nicht in 10...15 Jahren regelrecht gezwungen sind, an ferne Orte weit außerhalb Europas zu reisen, um noch einen halbwegs guten Sternhimmel sehen zu können, mögen sich jetzt alle Naturfreunde gemeinsam für Sternenparks in allen gegenwärtig noch günstigen Regionen unseres Kontinents stark machen!


Nachfolgend nun einige konkrete Fakten zur Nachthimmelsqualtät im Elbe-Elster-Land.

Morgendämmerung mit sehr klarer Luft auf La Palma

Die atmosphärische Transparenz des Nachthimmels:
ein wichtiges Qualitätskriterium


Der Luftzustand der unteren beiden Schichten der Erdatmosphäre ist bei klarem oder gering bewölktem Himmel stark von der konkreten Wetterlage abhängig und somit sehr unterschiedlich. Hochdruckeinfluss bringt nicht automatisch beste Sichtverhältnisse.
Entscheidend sind die relative Luftfeuchtigkeit sowie der Staubanteil insbeson- dere in der unteren Erdatmosphäre (Troposphäre, Stratosphäre).
Beste Bedingungen können auf sehr hohen Bergen (bei dann schon reduzierter Luftmenge zwischen Beobachter und Kosmos) sowie auf kleineren Hochsee- inseln herrschen, welche hunderte oder gar tausende Kilometer vom (potenziell staub-aufwirbelnden) Festland entfernt liegen.

Zum Beispiel:  die Kanarischen Inseln bei günstiger Windrichtung.

Das nebenstehende Foto entstand auf La Palma bei Nordwest-Passatwind. Zu- meist herrscht dort der Nordost-Passat vor, wenn jedoch der Wind auf Nordwest dreht, kommt er aus der Mitte des Atlantischen Ozeans und führt kristallklare, völlig staubfreie Luft mit.
Im Bild links beginnt gerade die Bürgerliche (!!) Dämmerung am Morgen des 24. April 2007: der Himmel ist bereits kräftig blau und die Landschaft grün - trotzdem sind noch zahlreiche Sterne und Milchstraßenstrukturen sichtbar !!
Auch visuell ein unbeschreiblicher Anblick - und nur möglich bei derart opti- malen Luftverhältnissen.
Weitere Infos beim Klick in das Foto.







Kann es auch im Tiefland einen guten, transparenten Himmel geben?

Nun, wohl nicht ganz in dieser palmerischen Güte...
... aber in sogen. Rückseiten-Wetterlagen kann auch unser Sternhimmel eine hervorragende Brillianz zeigen, wenn also ein kräftiger Tiefausläufer in großen Teilen Europas die "Luft sauber regnet" - danach der Himmel aufklart und anschließend trockene, klare Kaltluft, insbesondere aus nördlichen oder östlichen Richtungen, nachströmt...

... kommt hierzulande auch manch erfahrener Alpenbeobachter ins Schwärmen (mittlerweile nun mehrfach auf der HTT-Wiese erlebt)!


Die nachfolgend gegenüber gestellten Bilder vom 11. und 12. HTT belegen ein- drucksvoll die Unterschiede in der Himmels-Transparenz:

HTT mit Dunst und hohen Wolken

HTT bei klarem Himmel

 Ausschnitt aus diesem Fisheye-Bild  - mit deutlicher Lichtverschmutzung
 über dem Südhorizont, großteils von fernen Städten, der ges. Himmel wirkt
 durch die hohe Luftfeuchtigkeit etwas 'gedämpft'.  -  Trotzdem konnten
 erfahrene Alpenbeobachter in Zenitnähe visuel fst=7 mag erkennen und waren
 (da HTT-Erstbesucher) schon von diesem Himmel fasziniert - weil sie einen
 solchen "(Flach)Landhimmel" wohl noch nie zuvor in Deutschland gesehen
 hatten - und konnten kaum verstehen, dass unseren Stammgästen dieser
 mittelmäßige Himmel nicht gefiel...


 Und das ist dieselbe Blickrichtung ein HTT-Jahr zuvor - ein milder, trockener
 Südost-Wind fegte den Himmel blank, der Lichtverschmutzungssaum reicht nur
 wenige Grad über den Horizont...   darüber das bläuliche Airglow...   Winter-
 Milchstraße + Zodiakallichtband ziehen sich eindrucksvoll über den gesamten
 Himmel...  -   Gesamtbild HIER
 Im Gegensatz zum Foto links ist dies hier kein Einzel-Rohbild, sondern ein
 maßvoll bearbeitetes und nachgeführtes (!) Summenbild - man kann sie also
 nicht 1:1 vergleichen, aber der Brillianz-Unterschied ist trotzdem eindeutig.

Astrofotografie der Extraklasse - made in Südbrandenburg:
  Viele Himmelsaufnahmen von HTT-Besuchern bzw. von Mitgliedern unseres Vereins belegen eindrucksvoll die Himmelsqualität im Land der Schwarzen Elster.  Man
  muss in Web schon lange suchen, um bspw. für einige der nachfolgenden Arbeitsergebnisse Referenzbilder zu finden:
Sommer-Milchstraße über Jeßnigk (Südbrandenburg)
Sommer-Milchstraße über Jeßnigk (Südbrandenburg)
Irisnebel - HTT 2011,    Thomas Wimmer
Sommermilchstraße (1)   © Michael Möckel
Sommermilchstraße (2)   © Ralf Hofner
Irisnebel, NGC 7023   © Thomas Wimmer
Herbst-Milchstraße über Jeßnigk (Südbrandenburg)
Orion auf dem 13. HTT  © René Merting
Zodiakallichbrücke - HTT 2010,    Petr Skala
Herbstmilchstraße + M 31   © Martin Fiedler
Die Nebelwelt des Orion   © René Merting
Zodiakallicht + Lichtbrücke   © Petr Skala

Diese wenigen Beispiele könnten beliebig fortgesetzt werden, sollen hier aber genügen, um die hiesige Qualität des Nachthimmels zu dokumentieren.  Zumal noch ein weiterer - nicht minder wichtiger - Standortvorteil an dieser Stelle genannt werden muss:

In über 80 % der klaren Tage + Nächte:   gutes bis excellentes Seeing !!
Venustransit 2004
m 31 in hoher Auflösung im Fünfzöller  © Michael Möckel
Hochaufgelöster M 13 trotz langer Belichtung,    Michael Möckel
Venustransit 2004   © Ralf Hofner
M 31 mit Einzelsternen im 5"-Apo   © Michael Möckel
Detaillierter M 13 - trotz 4 min Bel.zeit   © Mimo.
Der Süden Brandenburgs (sowie der äußerste Norden Sachsens) sind Deutschlands windärmste Regionen.  Fernab der Küsten (Seewinde) und Gebirge (Fön) gibt es hier stärkere Luftbewegungen nur beim Durchzug kräftiger Tiefdruckgebiete - die meisten klaren Nächte sind dagen fast (oder völlig) windstill = das bedeutet ein oft fantastisches Seeing. Diese Seeing-Qualtität (= ruhige Luft, kein flimmerndes Fernrohrbild bei höheren Vergößerungen) findet man gleichermaßen auch andernorts in Tief- und Hochebenen mit analoger Distanz zu Meeren und Gebirgszügen...   -    Indes ist dieser klimatische Vorteil ist nicht der einzige des Elbe-Elster-Landes:
Erläuterungen klimatischer Bedingungen in Südbrandenburg

Ein - für deutsche Bedingungen - einzigartiges Astroklima

Als das Militär Anfang der 1930er Jahre deutschlandweit nach optimalen meteo- rologischen Standortbedingungen für einen neuen, strategisch bedeutsamen Flugplatz suchte, fiel die Wahl schließlich auf Lönnewitz, 15 km südlich von Herzberg. Bereits die damaligen Messdaten belegten ein - für mitteleuropäische Verhältnisse - wohl einmaliges Zusammentreffen mehrerer günstiger Klima-Faktoren, die auch für die Himmelsbeobachtung bedeutsam sind.

Auf der Leeseite des deutschen Mittelgebirgsgürtels
zählt unsere Region

1. zu den wolken- und regen-ärmsten Klimaregionen Deutschlands

2. gibt es hier nur wenige Nebeltage im Jahr, da eben relativ wenig Niederschlag + saugfähige, trockene Sandböden ("märkische Streusandbüchse") + relativ hohe Temperatuen (nördlichste Ausdehnung der natürlichen Weinbaugrenze.
... und wir sind - wie bereits oben genannt:

3. obendrein auch eines der windärmsten Gebiete Mitteleuropas (= meist ruhige Luft = häufig gutes Seeing) !

Dies bestätigt auch eindrucksvoll die einmalige Schönwetter-Statistik unseres Teleskoptreffens:


  1. HTT   22./23. Sept. 2000
  2. HTT   21./22. Sept. 2001
  3. HTT   13./14. Sept. 2002
  4. HTT   19./20. Sept. 2003
  5. HTT   10.-12. Sept. 2004
  6. HTT   2.–4. Sept. 2005
  7. HTT   22.-24. Sept. 2006
  8. HTT   13.-16. Sept. 2007
  9. HTT   25.-28. Sept. 2008
  10. HTT   17.-20. Sept. 2009
  11. HTT   9.-12. Sept. 2010
  12. HTT   22.-25. Sept. 2011

  13. HTT   13.-16. Sept. 2012
  13. HTT   Nachtimpressionen
  13. HTT   Astrofotos
  Bau der Vereins-Sternwarte

In zurückliegenden Jahren fanden in Mitteleuropa stets mehrere - konkret bis zu 7 weitere - Teleskoptreffen zeitgleich mit unserem Event statt, eine ähnliche Wetter-Statistik hat keines von ihnen!
UND:  13 Jahre hintereinander können wir nicht immer nur "Glück haben".  Vielmehr beweist diese Abfolge die praktische Realität langfristig erfasster Klimadaten, siehe dazu einige hier nachfolgende Erläuterungen - sowie den SuW-Artikel von Jan Hattenbach: HTT: Teleskoptreffen mit Schönwettergarantie [4].

Natürlich gibt es im Elbe-Elster-Land auch Wolken und Regen (das hiesige Landschaftsbild unterscheidet sich schließlich merklich von dem der Sahara :-)) - aber das halbkontinentale Klima Südbrandenburgs bietet zumindest zu bestimmten Zeiten im Jahr einen Hauch der sonst nur in den Subtropen anzutreffenden Wetterstabilität!
                     Wer in der in der letzten April-Dekade bis Anfang Mai, in der zweiten Septemberhälfte, Anfang + Mitte Oktober... und zu einigen weiteren spezifischen Zeiten im Jahr Astrourlaub an der Schwarzen Elster plant, kann sich selbst bei ungünstiger europäischer Großwetterlage darauf verlassen, hier in den meisten Nächten mindestens zeitweilig beobachten zu können!  Während dieser wetterzyklischen Jahresabschnitte liegt die Schönwetterwahrscheinlichkeit in Südwest-Brandenburg immerhin zwischen 70 - 80 % - ein für deutsche Bedingungen fast traumhafter Wert - und neben dem noch etwas trockeneren (aber leider recht lichtverschmutzten) Saale- Unstrut-Gebiet südwestlich von Leizig und Halle (S.) sind wir tatsächlich Deutschlands regen- nebel- und windärmste Region, in Köln und München regnet es doppelt soviel wie hier, in den Kammlagen von Harz und Erzgebirge 3 x soviel, die Hochalpen haben gar die fünffache Niederschlagsmenge!
Das Zusammentreffen sehr guter astronomischer und bester meteorologischer Bedingungen dürfte mindetens im deutschen Sprachraum einmalig sein!

Wo - wenn nicht auch hier - sollte ein naturkundlich wie touristisch interessanter Sternenpark entstehen ?!! 

Außerdem:
Die Bilder (bzw. durch sie verlinkten Rückblickseiten) zeigen anschaulich, wie die Besucherschar des HTT von Jahr zu Jahr wächst - beweisen, dass man touristisch auch auf die sanfte Art punkten kann - unsere diesbezüglichen Ideen also keine "Hirngespinste" sind!
Und es sind übrigens sehr angenehme, gebildete Zeitgenossen, die dann hier erscheinen - alle Jeßnigker HTT-Anrainer werden dies gern bestätigen...

Einige thematische Links:
www.lichtverschmutzung.de - Website der Fachgruppe DARK SKY, Leitung Dr. Andreas Hänel
Bortle-Skala zur Bestimmung der Himmelsqualität [english]
Facebook: Gemeinsam gegen Lichtverschmutzung
Diplomarbeit zur Lichtverschmutzung - von Madeleine Klein
Wikipedia-Artikel: Lichtverschmutzung
"Der Himmel braucht das Licht nicht" - Interview mit Dr. Andreas Hänel auf GEO.de
www.skyquality.com - SQM-Datenbank [ceský]
Das SQM im Praxis-Einsatz - Einflussfaktoren beim Messen der Nachthimmels-Qualität
Blogartikel von Jan Hattenbach - u.a. zur LED-Problematik
Europa bei Nacht - Satelliten-Foto

Links zu weiteren Sternen-Parks  u. a. Dark-sky-Initiativen:
Sternenpark Schwäbische Alb
Dark Sky Park Harz
Sternenpark Rhön
Sternenpark Westhavelland - WHAT-Thread im Astrotreff
Dark Sky Park Isergebirge [english, ceský, polski]
Light Pollution in Italy - von Dr. Pierantonio Cinzano [italiano + english]


Literaturverzeichnis:
[1] Dr. Andreas Hänel, Christian Reinboth:  Wo Sternlicht unter Naturschutz steht
     Zeitschrift Interstellarum, Heft-Nr. 80, S. 12 ff.
[2] Michael Kunze:  Reise-Bericht Gornergrat (2004), www.michaelkunze.de
[3] Norman Görlitz:  Reise-Bericht Gornergrat (2011) auf astronomie.de
[4] Jan Hattenbach:  HTT: Teleskoptreffen mit Schönwettergarantie
     Zeitschrift STERNE und WELTRAUM, Heft 12/2012, Seite 102.

Ein herzliches Dankeschön allen Bildautoren für das zur Verfügung stellen ihrer Fotos.


Diese Info-Seite wird künftig weiter ergänzt, insbesondere durch Inhalte von konkreten Aktivitäten bei der Umsetzung dieses Projekts. Auch wird demnächst eine Liste mit wichtigen Terminen in allen mitteleuropäischen Dark-sky-Initiativen hier online gehen - bitte einfach mal wieder reinschauen.

Presse-Information: HIER.

Werbung:
Auf Wunsch engagierter Sternfreunde bieten wir hier zum selbst ausdrucken, laminieren und aus- hängen in PKWs, Sternwarten... ein Plakat Sternenpark  und unser Logo + Banner für HPs  jeweils in zwei verschiedenen Größen an.   Allen, die mithelfen - den Dark-sky-Gedanken im allgemeinen - sowie unser SternenPark-Projekt im speziellen - öffentlichkeitswirksam bekannt zu machen, vorab ein ganz herzliches Dankeschön.

Wir freuen uns natürlich auch über weitere Hinweise, Kritiken, Ideen und Mithilfeangebote...
Kontakt zu uns: HIER.


Nachfolgend nun die Gesamtübersicht von thematischen Bilder-Galerien, die unsere bisherigen Vereins-Projekte widerspiegeln - insbes. HTT und ELSTERLAND-STERNWARTE, beide haben bereits wichtige Grundlagen für diese Sternenpark-Initiative gelegt... - viel Spaß beim Weiterklicken:
Initiatoren ... Unterstützer... Partner
des Sternenparks SCHWARZE ELSTER

Die Astronomie-Szene unserer Region:
AstroTeam Elbe-Elster e.V.  [Initiator, Projekt-Ltg.]
Kirchhainer Sternfreunde e.V.
Südbrandenburger Sternfreunde e.V.


[weitere Unterstützer werden hier demnächst verlinkt, z.B. die Städte unserer Heimat, weitere Dark-Sky-Initiativen andernorts, unsere Unterstützer aus der Fachwissenschaft, ... von Bürgern und Firmen der Region...

Für das vielstimmige, positive Feedback unserer Initiative zunächst einmal herzlichen Dank!]


Echo in der Fachpresse:
Ankündigung in STERNE und WELTRAUM
Beitrag im Online-Newsletter von INTERSTELLARUM

12. HTT  © Karsten Walzel
HTT Tagesbilder 2011

HTT Galerie 2010
HTT Galerie 2009
HTT Galerie 2008
HTT Galerie 2007
HTT Galerie 2006
Beobachtungen mit dem Riesendobson beim 9. HTT  © Martin Gembec (CZ)
HTT Nachtimpressionen 2011
HTT Nächte 2010
HTT Nächte 2009
HTT Nächte 2008
HTT Nächte 2007
HTT Nächte 2006
Sonne auf dem 12.HTT © Hans-Ulrich Küster
HTT Astrofotos 2011

HTT Astrofotos 2010
HTT Astrofotos 2009
HTT Astrofotos 2008
HTT Astrofotos 2007
HTT Astrofotos 2006
Sternstrichspuren über der Elsterland-Sternwarte beim 11. HTT
Von der Idee zur Wirklichkeit:

das Sternwarten-Projekt ... und
das Baugeschehen an / in der Elsterland-Sternwarte 2009 + 2010.

Intergriert ist dabei eine Wetter- und SQM-Station - siehe dazu auch unseren Beitrag beim 6. RBT.
Das 11. HTT aus der Vogelperspektive  © Martin Fiedler
♦  HTT Luftbilder  2009 - 2011
Sternwartenprojekt unseres Vereins
♦  HTT Abendstimmung  2009 - 2011
Milchstraße auf la Palma  © Ralf Hofner
♦   Events + Astro-Expeditionen
 Milchstraße über HTT-Wiese © Ralf Hofner
♦  Fotos von d. Neumondtreffen ATS
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