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NGC 7000  -  Nordamerikanebel

Gasnebel  -   RA: 20h 59min   Dekl.: 44°

 

Ob der Nordamerikanebel ein eher einfaches oder sehr schwieriges Objekt ist, darüber entscheiden ausschließlich die Himmels- und Wetterbedingungen. Unter einem Himmel wie z. B. beim 7. HTT ist er ein einfaches Objekt, er kann mit freiem Auge (gfs. mit vorgehaltenem Nebelfilter) und indirektem Sehen erkannt werden!

 

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Am großstadtfernen Himmel Südbrandenburgs präsentiert sich die Milchstraße mit Details, die selbst manch Sternfreund noch nie gesehen hat... Nicht nur der Nordamerikanebel, auch der Nördliche Kohlensack incl. seiner schwächeren, östlichen Begrenzungslinie sind für das gut dunkelangepasste Auge kein Problem.
Und unzählige weiterere Stern- und Dunkelwolken sieht der aufmerksame Beobachter beim Durchstreifen des Sternbilds Schwan...


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Die Grafik entspricht bei mittl. Monitoreinstellung etwa dem nächtlichen Anblick auf dem HTT - sie wurde nach einer Aufnahme von Ronny Harzer gestaltet - mit einem Klick ins Bild geht es zur einer der spektakulärsten Nacht- aufnahmen unseres Events ...
NGC 7000 läßt sich sehr einfach mit Hilfe einer kleinen orion- ähnlichen Sterngruppe auf- finden:
Geht man vom Deneb langsam bei niedriger Vergrößerung in südwestlicher Richtung, wird einem alsbald ein kleiner "wind- schiefer Orion" ins Gesichts- feld kommen.  "Rigel" und "Beteigeuze" sind wie beim großen Original die hellsten Objekte ... nur die Gürtelsterne sind spiegelverkehrt geneigt... und stehen mitten im "Golf von Mexiko" ...    "Beteigeuze" befindet sich an der "Ostküste Floridas"...    wenn man diese Sterngruppe gefunden hat, springt einem der Nebel sofort ins Auge!

Geht man vom rechten Schulterstern in gleicher Distanz zum linken in nordöstl. Richtung, erreicht man den westlichen Rand des Pelikan- nebels.




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Grafik in s/w zum Nach- empfinden des visuellen Eindrucks - mit einem Klick kommt das Farbbild zum Vorschein - noch aus chemischer Zeit: 3,5 min auf Kodak Gold 400 mit Carl Zeiss Teleobjektiv 2.8/200)

Hat man den Nordamerikannebel dann identifiziert, kann man sich in ihm auf Erkundungstour begeben, denn in der eigentlichen Nebelmasse sind viele subtile Aufhellungen und mehrere kleinere Sternhaufen involviert.
Die Grenze nach Osten ist sehr diffus, hier läßt sich der Übergang schwer festlegen.

Generell geht auch bei diesem großen Nebel wieder Gesichtsfeld vor Öffnung. Mit 4" Öffnung, minimaler Vergrößerung und Nebelfilter läßt sich schon sehr viel entdecken und der Gesamteindruck ist besser als in deutlich größeren Optiken mit zu kleinem Gesichtsfeld.
Auch der Pelikannebel (IC 5070) ist etwa 1,5° westlich der Bucht von Mexiko sichtbar, wenn auch schon deutlich schwächer. Unter perfekten Bedingungen kann sogar ein südlicher Bogen mit 4" erahnt werden, der den Nordamerika- mit dem Pelikannebel zu verbinden scheint.


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