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M 33,  NGC 604   [ab: bl. Auge]

Galaxie / Gasnebel  -  RA: 01h 34min  Dekl: +30° 39'

Persues-Milchstraße mit M 33 über der HTT-Wiese 2007
Der Herbsthimmel über der HTT-Wiese 2007 - entspricht etwa dem Anblick mit bloßem Auge: neben M33 sind auch zahlreiche Strukturen in der eigentlich blassen Perseus-Milchstraße mühelos erkennbar.
Im Horizont sehr hohe Stratosphärenwolken, die von den ~ 100km entfernten Großstädten Berlin und Cottbus angeleuchtet werden.   Foto: Thomas Böhme.
M 33 ist unter "normal guten" HTT-Bedingungen für die meisten Beobachter mit dem bloßen Auge zu sehen. Wenigstens der leicht hellere Zentralbereich dieser Galaxie der Lokalen Gruppe kann als schwacher, leicht diffuser "Stern" wahrgenommen werden. Erfahrene Beobachter berichten, dass mit indirektem Sehen sogar die schwachen Ausläufer sichtbar sind und so M 33 zu einem mehr als vollmondgroßen, leicht elliptischen Nebel wird!

Das Auffinden von M 33 gestaltet sich recht einfach: Etwas südwestlich und nicht ganz auf halber Strecke der Verbindungslinie "Spitze des Sternbildes Dreieck - mittlerer Stern der Andromeda" steht der große Nebel, der sich spätestens im Fernglas unter dem dunklen HTT-Himmel als einfach zu erkennendes Objekt entpuppt.
Aufsuchkarten
Mit sehr kleinen Optiken ist zunächst nur der leicht hellere Kernbereich auflösbar, aber ab 5" Öffnung (immer entsprechende Himmelsqualität vorausgesetzt) und Vergrößerungen um 30x werden die Spiralarme als kontrastschwache Aufhellungen im Nebel sichtbar und durch geduldige Beobachtung deutet sich der Detailreichtum dieser nahen Galaxie in Draufsicht (Face-On) vielleicht sogar schon durch erste leichte Helligkeitsunterschiede entlang der Spiralarme an.

Mit wachsender Öffnung steigt der Detailreichtum entlang der Spiralarme immer weiter und spätestens mit den größeren Teleskopen auf der HTT-Wiese wird M 33 zu dem Highlight des Herbsthimmels: Der Verlauf der Spiralarme ist sehr gut nachzuvollziehen und es tauchen immer mehr Aufhellungen und Knoten in den Armen auf! Dabei ist einer dieser Knoten, der Gasnebel NGC 604, besonders auffällig und kann bei Vergrößerungen ab 60x auch schon mit 5" Öffnung erkannt werden! Er befindet sich am nördlichen Ende eines Spiralarms direkt neben einem Vordergrundstern. Haben Sie schon einmal Gasnebel in anderen Galaxien beobachtet? Wenn nicht, dann sollten Sie das diesen Herbst unbedingt einmal versuchen!
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