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Barnard  168 + IC 5146 / Cocoon Nebel

RA: 21h 54 min    Dekl.: 47° 16'

 

Schon sehr weit abseits der Hauptsterne des Sternbildes Schwan, an der Grenze zum Sternbild Eidechse, befindet sich die etwa 1,5° lange Dunkelzigarre Barnard 168:

Übersichtskarte:  

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Detailkarte:  

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Ausgehend von den zwei 4 bis 5 mag Sternen π1 und π2 gelangt man zu Barnard 168, indem man die Strecke zwischen diesen beiden Sternen um 2° nach Süden verlängert. Im Übersichtsokular sollte nun eine schmale Region auffallen, in der die Sterndichte erheblich geringer als in der Umgebung ist.
Generell sind hier kleinere Optiken im Vorteil, da ein möglichst großes Gesichtsfeld den Kontrast zur Umgebung besser erkenntlich werden läßt. So sollte das Teleskop (Fernglas reicht vermutlich nicht) mindestens 1° Gesichtsfeld zulassen - beobachtet wird also bei Aufsuchvergrößerung.
Der grob Ost-West ausgerichtete Dunkelschlauch läuft in Richtung Westen auf den Sternhaufen M 39 zu, verliert sich aber etwa 2° vor diesem im Gewimmel der Milchstraße.
Direkt im besser abgegrenzten Ostende befindet sich noch ein besonderes Schmankerl für Optiken ab etwa 8-10" Öffnung - der Cocoon Nebel IC 5146. Am besten wird dieser mit einem UHC-Filter sichtbar sein und profitiert aufgrund seiner geringen Ausdehnung von etwas höheren Vergrößerungen. Um einen 10mag Stern sollte sich dann ein kleiner, runder Nebel erkennen lassen. In Optiken ab etwa 14" werden im Cocoon Nebel schwache Dunkelzonen sichtbar, die ihm in sehr großen Optiken eine gewisse Ähnlichkeit zum Trifidnebel (nur deutlich schwächer) verleihen.



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